Gemeindebüro

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Was Wann Wo

Sag "Ja"

Mit der Konfirmation an der Schwelle zum Erwachsen-werden sollen die Jugendlichen in ihrem Glauben bestärkt werden. 
In der Taufe hat Gott zu ihnen "Ja" gesagt. Jetzt können sie mit ihrem eigenen "Ja" antworten:
 
  • "Ja" zu sich selbst!
    In einer Zeit voller Fragen (Wer bin ich?) soll die Erinnerung an die eigene Taufe helfen: "Gott hat mich angenommen. Ich bin sein Kind. Ich bin ihm wertvoll. Er wendet sich mir persönlich zu." So kann die Konfirmandenzeit und die Konfirmation dabei helfen, den Weg zu sich selbst zu finden und gerade in diesem Alter - wo sich vieles in und um die Jugendlichen herum wandelt - sich selbst zu bejahren.
  • Ja" zum eigenen christlichen Glauben!
    Mit der Konfirmation sprechen die Jugendlichen nun selbst das Bekenntnis des Glaubens, das bei ihrer Taufe noch ihre Eltern und Paten für sie gesprochen haben. Die gemeinsame Konfirmandenzeit als Vorbereitung der Konfirmation, soll dazu beitragen, dass die Jugendlichen dieses Bekenntnis und seine Bedeutung besser verstehen.
    Sie sollen als mündige Christen in ihrer Welt leben und dabei auch lernen, Verantwortung zu übernehmen, sich eigenständig zu äußern und selbst Entscheidungen zu treffen.
  • "Ja" zur Zugehörigkeit der christlichen Gemeinschaft!
    Die Jugendlichen werden ermuntert, am Leben der Gemeinde teilzunehmen und es mitzugestalten. Als Einzelne brauchen wir die Gemeinschaft für unseren Glauben. Deshalb werden die KonfirmandInnen gefragt, ob sie sich zu dieser Gemeinschaft der Glaubenden
    bekennen können. Auch die Gemeinde braucht die jungen Gemeindeglieder, ihre Lebendigkeit, ihre Ideen und ihren Widerspruch. Deshalb ist es wichtig, dass die Gemeinde in der Konfirmation "Ja" sagt zu ihren Jugendlichen, für sie betet und sie begleitet.

Konfirmiert werden können Jugendliche, die am 30. Juni des Konfirmationsjahres mindestens das 14. Lebensjahr vollendet haben.

Während ihrer Konfirmandenzeit von fast einem Jahr lernen die Jugendlichen so intensiv wie selten den Glauben und die Kirche kennen.
Eingebettet in vielfältige Formen kirchlicher Begleitung wird deutlich, dass Gott uns Menschen ein Leben lang ruft, tröstet und stärkt.
Die Jugendlichen sollen am Leben ihrer Ortsgemeinde teilhaben und in ihr mitwirken können. Sie sollen die Möglichkeit haben, die eigene Gemeinde und Kirche anschaulich zu erleben, indem sie

  • sich an der Gestaltung des gottesdienstlichen Lebens der Gemeinde beteiligen,
  • bei Festen und Veranstaltungen in der Gemeinde mitwirken und anderen Gemeindegliedern begegnen
  • mit Kirchenältesten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde ins Gespräch kommen,
  • die Jugendarbeit der Gemeinde kennen lernen,
  • diakonische Einrichtungen besuchen,
  • an Kontakten zu Nachbargemeinden und Partnerkirchen teilhaben,
  • sich an Diensten und Aufgaben der Gemeinde im Sinne eines Konfirmandenpraktiums beteiligen.

Übrigens: Offiziell enden die Aufgaben der Paten mit der Konfirmation, weil mit ihr die christliche "Erziehung" abgeschlossen ist. Wenn sich im Laufe der Zeit aber gute Kontakte zwischen Paten und Patenkind entwickelt haben, können und sollen diese natürlich bestehen bleiben.

Informationen zur Konfirmation 2018 finden Sie hier...

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